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Familienaufstellen

In den 1960er Jahren wurde die Therapielandschaft um eine völlig neue therapeutische Vorgehensweise bereichert, welche von Bert Hellinger kreiert worden war. Ursprünglich war Hellinger ein katholischer Ordensmissionar, der in Südafrika u. a. lange Jahre eine Missionsschule leitete. Sein enger Umgang mit den Eingeborenen und deren Clans bildete die Basis für jene späteren Erkenntnisse, welche ich persönlich für einen Segen für die ganze Menschheit halte. Inzwischen erfreut sich das Familienstellen eines derart breiten Bekanntheitsgrades, dass hier weitere Erläuterungen und Erklärungen überflüssig werden.

Doch obwohl Hellinger dieses hocheffiziente therapeutische Handwerkszeug namens "Familienstellen" selbst kreierte, ist er in der Art und Weise wie er es handhabt und auch seinen Umgang damit lehrt, umstritten. Auch ich, obwohl ich zu seinen ehemaligen Schülern gehöre und ihm zweifelsohne viel zu verdanken habe, hatte gute Gründe, mich von ihm und der großen Schar seiner Anhänger entschieden zu distanzieren.

Ein wesentlicher Anlass dazu ist unsere unterschiedliche Auffassung darüber, wann genau ein therapeutisches Ergebnis als gut zu bezeichnen sei: Hellinger vertritt und lehrt die Ansicht, dass dieses Ziel erreicht sei, wenn beim Schlussbild einer Aufstellung alle Beteiligten Wohlbefinden bekunden. Dazu lehrt er, dass man es unbedingt dabei belassen müsse und auf gar keinen Fall eine Erfolgskontrolle im Alltag durchführen dürfe.

Diese Vorstellung von einem guten Therapieergebnis lehne ich strikt ab. Nach meiner Lesart ist das Ergebnis erst gut, wenn es im Alltag, und zwar im hundsgewöhnlichen Alltag, sichtbar wird und auch konstant anhält. Besteht beispielsweise das Anliegen eines Aufstellenden in einem schlecht laufenden Geschäft, ist nach meinem Verständnis das therapeutische Ergebnis erst dann befriedigend erreicht, wenn sich die Zahlen auf dem Bankkonto entsprechend verändern. Geht es um Beziehungsschwierigkeiten, muss sich eine Beziehung von einem Krafträuber in eine Kraftquelle verwandelt haben, damit von einem guten Therapieergebnis gesprochen werden kann. Liegt eine gesundheitliche Belastung vor, ist ein gutes Ergebnis dann erreicht, wenn sich z. B. die Migräne aufgelöst hat und auch Rückfälle ausbleiben. Die Lesart von Hellinger und seinen Epigonen, wann ein gutes Ergebnis erreicht sei, ist mir entschieden zu unverbindlich.

Viele Jahre lang habe ich das Familienstellen in Gruppenseminaren durchgeführt. Weil ich aber einen Weg fand, in Einzelarbeit mittels Symbolfiguren zu den selben Ergebnissen zu kommen, benötige ich für diese Arbeit keine Gruppen mehr. Der Vorteil liegt auf der Hand. Stelle ich bei einem Klienten die Notwendigkeit einer Aufstellung fest, kann ich sofort reagieren und muss diesen Menschen nicht erst warten lassen, bis sich wieder eine Gruppe zusammen gefunden hat.

Bitte fordern Sie unter mail@siegfried-hoffmann.de nähere Infos an.

Eine Ausnahme bildet das

Spezialseminar: GEGEN DAS MOBBING

Der Begriff MOBBING wurde geprägt von dem Wiener Zoologen und Verhaltensforscher Konrad Lorenz. Dieser beschrieb damit ursprünglich nur das Verteidigungsverhalten von Tieren gegen Fressfeinde. Später wendete der schwendische Arzt Dr. Peter Paul Heinemann diesen Begriff auch auf ein menschliches Gruppenverhalten an: Weicht eine Person aus der Gruppe von der Norm ab, wird sie von der ganzen Gruppe attackiert.

Doch diese Lesart ist viel zu oberflächlich, um zu beschreiben, was beim Mobbing unter Menschen tatsächlich passiert. Die Montivation, wegen der eine Gruppe überhaupt auf die Idee kommt, eines ihrer Mitglieder zu schikanieren, zu verunglimpfen, es zu isolieren und zuweilen sogar gegen es tätlich zu werden, bleibt hier völlig unbeachtet. Ebenso unbeachtet lässt diese Definition, wie weit die Konsequenzen für das Mobbingopfer reichen können. Ich hatte schon viele Fälle zu bearbeiten, in denen es ausschließich durch Mobbing zu übelsten Lebenssituationen kam. Diese reichten von Verlust der beruflichen Existenzgrundlage über Zerstörung von Beziehungen bis hin zu gesundheitlichen Schäden, die bis zur Erwerbsunfähigkeit führten. Gewiss wäre es interessant, zu eruieren, welch ein volkswirtschaftlicher Schadden schon durch Mobbing entstanden ist. Ich persönlich glaube, dass da so Manchem Politiker und Wirtschaftsboss die Augen übergingen.

Die Motivation mobbender Gruppen ist ausschließlich geprägt durch Niederträchtigkeit, getrieben durch Neid, Missgunst, Aufgeblasenheit, Rechthaberei, Machtgier, nur um einnige zu nennen. Die Ursachen dazu sind, wie beim Tier, rein emotional. Doch im Gegensatz zum Tier, wo es um Verteidigung gegen Fressfeinde geht und damit einen logisch nachvollziehbaren Sinn hat, entzieht sich das unter Menschen praktizierte Mobbing jeder logischen Nachvollziehbarkeit, jedem Sinn und jedem gesunden Menschenverstand. Ein Mobbingopfer, das versucht sich mit rein logischen Argumenten zu verteidigen, wird keine Chance haben, egal wie gut seine Argumente sein mögen. Logik und gesunder Menschenverstand sind hier, wie gesagt, ausgeschaltet. Alles was mit <Logik zu tun hat wird ausgeblendet. Man will von Logik nichts wissen. Mobbingopfer sind auch oft genug von Justitia im Stich gelassen.

Dennoch gibt es gute und wirksame Wege, sich gegen Mobbing zu wehren, bzw. sich dagegen abzuschirmen. Sie sind allerdings weniger bekannt und daher erklärungsbedürftig. Um sie zu verstehen, muss man um folgenden Sachverhalt wissen:

So wie wir körperlich vom Augenblick unserer Geburt an umschwirrt sind von Myriaden von Krankheitserregern, so sind wir es auch auf der seelisch-geistigen Ebene von solchen zerstörerischen Geisteseinflüssen wie oben genannt. Auch von diesen stehen wir unter ständigem Beschuss. Um ihnen aber nicht schon von vorneherein zu unterliegen, sind wir von der Schöpfung mit entsprechendem Schutz ausgestattet, und solange dieser intakt ist, bleiben wir von solchen zerstörerischen Einflüssen körperlich wie seelisch abgeschirmt. Erliegen wir dennoch körperlichen Erkrankungen durch Krankheitserreger oder zerstörerischen seelisch-geistigen Einflüssen wie beim Mobbing, ist das nur möglich, wenn unser naturgegebener Schutz nicht mehr intakt ist. Hier ist anzusetzen.

Bei körperlichen Erkrankungen bietet uns die Naturheilkunde eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Schutz durch die natürliche körpereigene Abwehr wieder herzustellen. Ähnlich wie den körperlichen Schutz durch die körpereigene Abwahr kann man sich auch den seelisch-geistigen Schutz vorstellen: Wie ein energetisches Moskitonetz, in dem sich die zerstörerischen geistigen Einflüsse verfangen und sich auflösen bevor sie Schaden anrichten können. So wie es auf der körperlichen Ebene möglich ist, gegen bestimmte Infektionskrankheiten eine komplette Immunität aufzubauen (z. B. Scharlach, Masern etc.) so ist dies auch auf der seelisch-geistigen Ebene möglich.

Wird jemand fortgesetzt zum Opfer von Mobbing, ist dies der sichere Hinweis dafür, dass dieser Schutz nicht mehr intakt ist. Aber die Ursachen für diese Schwäche liegen nicht beim Täter, egal mit welcher Niedertracht er seinem Opfer zugesetzt hat, sondern tief verborgen im Opfer selbst. Die Chance zur Heilung und zur Wiederherstellung dieses Schutzes bis hin zur Immunität liegt im Aufstöbern und Unschädlichmachen dieer im Verborgenen wirkenden Ursachen. Um aber diese, durch die wir überhaupt gegen Mobbing anfällig werden, ausfindig zu machen und sie unschädlich zu machen, gibt es erfolgssichere Wege. Einer davon ist dieses Seminar.

Nächste Möglichkeit: Samstag, den 14.04.2012. Nähere Info bitte anfordrn unter mail@siegfried-hoffmann.de oder 06851 73 59

Hexen, Kirche, Frauenquote

Von der unbewussten Dressur des Kollektivs

Aufsatz von Siegfried Hoffmann

Emanzipation ist abgeleitet aus dem lateinischen „emancipare“. Im alten Rom wurde mit diesem Begriff der Vorgang beschrieben, in dem ein Sklave aufgrund besonderer Verdienste oder ein erwachsen gewordener Sohn in einem feierlichen Akt mit segnendem Handauflegen aus dem mancipium (Besitz), dem Sklavenstatus, enthoben und in die Eigenständigkeit und die Gleichberechtigung mit der freien Bürgerschaft entlassen wurde.

Die Frauenrechtlerinnen führten dieselbe Wortwahl, als sie Emanzipation und Gleichberechtigung für die Frau forderten; aus der Übermacht der Männer heraus und hinein in gleichen Rechte, wie sie auch die Männer hatten. Als am 8. März 1911 durch Initiation von Klara Zetkin der erste Weltfrauentag begangen wurde, stand es um die Rechte der Frau auch in der Tat für heutige Begriffe mehr als schlecht, und der Kampf war berechtigt.

Aber schon als kleines Kind bemerkte ich im Verhalten der Frauen einen Gegensatz, der sich nicht ohne Weiteres vom gesunden Menschenverstand nachvollziehen lässt: Drei Jahre mag ich alt gewesen sein, als mich meine Mutter einmal kurz nach dem Krieg mit nach Saarbrücken genommen hatte. Die Bilder, die sich mir damals einprägten, kennt jeder, der sich einmal mit der unmittelbaren Nachkriegsgeschichte Deutschlands auseinandergesetzt und Fotos von damals studiert hat: Berge von Trümmern, Trampelpfade um riesige Trümmerberge herum und selten eine Straße, auf der Autos fahren können. Dann Heerscharen von Frauen, die Bauarbeiten machen. Die einen hämmern und hacken an Backsteinen herum, um sie von altem Mörtel zu befreien und setzen sie säuberlich auf Haufen. Andere kommen mit Schubkarren und Traggestellen auf dem Rücken, laden die hergerichteten Steine auf und fahren oder schleppen sie weg. Wieder andere machen in großen Bütten Mörtel an, und schließlich sind unzählige Frauen auf Gerüsten zu sehen, wo sie, als seien sie gelernte Maurer, ganze Häuserwände hochziehen. Frauen, wohlgemerkt, die so schwere Arbeiten verrichten und dann auch noch, scheinbar wie nebenbei, ihre Kinder großziehen.

Männer waren damals kaum zu sehen. Tauchte wirklich einmal ein Mann auf, fehlten ihm an den Händen mehrere Finger. Oder er hatte nur einen Arm oder nur ein Bein oder sein Gesicht war grässlich verstümmelt. Auch viele kriegsblinde Männer fielen mir als kleines Kind damals auf. Junge, gesunde, kräftige Männer, die bitter nötig gebraucht wurden, waren, sofern sie den Krieg überhaupt überlebt hatten, irgendwo in der Welt in Gefangenschaft. Auch ich hatte meinen Vater erst kennen gelernt, als ich schon über zwei Jahre alt war.

Auf dem Land war es genau so. Auch hier waren es meistens Frauen, die in der Schmiede an Esse und Ambos Hacken, Karste, Eggenzähne und Pflugschare für die Feldarbeit schärften. Führten Pferdegespanne, pflügten, säten, zogen in aller Frühe mit Sensen aus, um zu mähen, fuhren das Heu ein... Woher sie das als Frau gelernt haben mögen, ist mir bis heute ein unergründliches Rätsel. Sie konnten es eben.

Unweit vor unserem Dorf stand ein total zerschossener Militärlastwagen, um den sich keiner gekümmert hatte. Einige Frauen, darunter meine Tante, taten sich zusammen, krochen unter dieses Fahrzeug und schraubten und taten so lange daran herum, bis sie es tatsächlich wieder ins Laufen gebracht hatten. Doch zwei, drei Jahre später waren die Männer waren wieder daheim. Im südlichen Saarland rauchten wieder die Schlote der Eisenwerke. Bergleute fuhren wieder zur Schicht. In den beiden Schreinereien meines Heimatdorfes werkten wieder welche. In der Landwirtschaft zogen wieder von Männern gelenkte Pferdegespanne Pflug und Wagen.

Aber die Frauen: Mit der Heimkehr ihrer Männer waren sie wie ausgewechselt. Sie standen in der Küche am Herd, gingen einkaufen, führten sonntags, Kinderwagen schiebend, ihre Sprösslinge aus. Doch das eigentliche Phänomen war, dass sie, obwohl sie sich jahrelang, solange sie es mussten, in Männerarbeit erfolgreich betätigt hatten, jetzt plötzlich von allem was auch nur im Entferntesten nach einer Solchen roch, auf einen Schlag überhaupt keine Ahnung mehr zu haben vorgaben oder tatsächlich keine Ahnung mehr davon hatten. Als sei ein Schalter umgelegt worden.

Meinem Vater, der hinterm Haus eine kleine Schmiede betrieb, war ein Gewindeschneider zerbrochen. Ich sollte seinen Bruder, der ebenfalls eine kleine Werkstatt hatte, bitten, uns einen neuen auszuleihen. Doch es war nur seine Frau, meine Tante, zuhause; eine der Frauen, die damals mitgeholfen hatte, jenen zerschossenen LKW wieder flott zu kriegen. Als ich sie bat, mir ein solches Werkzeug für meinen Vater zu leihen, reagierte sie wie vor den Kopf geschlagen. Sie wusste einfach beim besten Willen nicht mehr was ein Gewindeschneider ist. Dabei erinnere ich mich ganz genau, dass sie früher mit solch einem Werkzeug hantieren konnte wie ein gelernter Schlosser. So klein ich damals war, registrierte ich klar, dass sich Frauen gegen jeden gesunden Menschenverstand dümmer stellen können, als sie sind, und dann den Männern vorwerfen, sie würden nicht ernst genommen. Derartiges erlebte ich, ich weiß nicht mehr wie oft. Als dieser Vorwurf dann in den 1970ern zu einem der generellen Feministenvorwürfe wurde, verstand ich die Welt nicht mehr; so wie damals als kleines Kind, wo ich diese Erfahrung zum ersten Mal zu machen hatte.

Ebenso widersprüchlich ist der beliebte Feministenvorwurf, „mann“ benutze „frau“ als Sexobjekt. Hier verweise ich auf den jüngst erschienenen KOPP-Artikel „Nackte Tatsachen: Wie der „Bachelor“ unsere Frauen umkrempelt“ von Birgit Kelle, einer Frau wohlgemerkt.

Wie Kelle hier schreibt, ziehen sich in dieser von RTL ausgestrahlten Sendung junge Frauen vor der Kamera aus und stellen sich für die sexuellen Gelüste anderer zur Verfügung und das für einen zweifelhaften Ruhm. Kelle betont: „Keiner zwingt die Mädchen dazu, an solchen Shows teilzunehmen. Und es sind nicht die „Doofen“, die dort teilnehmen. (...) und Alice Schwarzer schweigt dazu.“ Das ist auch nur eines von einer Unzahl ähnlicher Beispiele, und nicht nur Schwarzer schweigt dazu. Dieses mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbare Frauenverhalten wird allgemein totgeschwiegen oder heftig abgestritten.

Selbiges gilt für die Forderung der Feministinnen: „Gleiches Geld für gleiche Arbeit.“ Die Berechtigung dieser Forderung ist unbestritten. Es kann nicht sein, dass eine Krankenschwester, Polizistin oder Briefträgerin über 20 % weniger Lohn/Gehalt/Sold erhält als ihr männlicher Kollege für die gleiche Arbeit, nur weil sie eine Frau ist. Doch wir haben heute im Bundestag so viele Frauen, wie nie. Und zwar nicht nur als bedeutungsloses Alibi, sondern in Spitzenämtern als Ministerinnen, sogar als Bundeskanzlerin. Aber was haben diese Damen wirklich schon für das Volkswohl im Allgemeinen und für die Sache der Frau in Bezug auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit im Besonderen bisher geleistet? Soviel, dass die Politikverdrossenheit im Volk noch nie so hoch war wie derzeit, und dass auch heute noch, genau wie vor vierzig Jahren, die Lohn- und Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern bei über 20% zum Nachteil der Frau beträgt. Das sind nur drei von unzähligen Beispielen, wo „frau“ einerseits lauthals Emanzipation fordert, sie aber dann wider alle Vernunft selbst boykottiert.

Die unsinnigste Einrichtung in diesem Zusammenhang ist die Quotenregelung. Wirklich starke Frauen wie Berta von Suttner, Rosa Luxemburg, Klara Zetkin und Tausende Ungenannter hatten ihre Erfolge aus echter Stärke. Sie brauchten keine Quotenregelung und ihre Erfolge wirken konstant bis in unsere Tage. Diese Quotenregelung, die als Schritt in die Gleichberechtigung verkauft wird, ist jedoch nichts anderes als ein Freibrief, um die ach so arme, schwache, hilflose Frau in attraktive und gut bezahlte Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft zu befördern, allerdings ohne jede Verpflichtung, etwas dafür leisten zu müssen. Die eigentliche Arbeit sollen andere machen. Das ist die Art von „Emanzipation“, die unsere heutigen Emanzen meinen. Dumm sind sie ja nicht, diese Emanzen. Würde und Stolz ist ihnen aber genau so fremd wie jenen oben erwähnten Mädchen, die sich freiwillig zum Sexobjekt selbst erniedrigen.

Aber verurteilt ist schnell. Kaum vorstellbar, dass „frau“ sich ganz freiwillig und bewusst derart entehrt und klein macht. Es ist deshalb besser, erst einmal zu fragen: Was treibt „frau“ wirklich dazu, sich zu verhalten, als sei sie zum Dummchen dressiert? Hinzu kommt die weitere Frage: Was ist mit den Männern los, dass sie sich all dies stillschweigend gefallen lassen, als seien auch sie darauf dressiert, willenlos diese Zickigkeiten zu erdulden oder gar zu fördern?

Eine überraschend plausible Antwort darauf fand sich, als ich aus Gründen, die mit meinem Beruf als Therapeut zu tun haben, mir unfassenderes Wissen über die Zeit des Hexenwahns verschaffen wollte. Damals ahnte ich noch nicht, was durch diese Arbeit, bei der ich nach was ganz anderem suchte, ans Licht käme. Hierzu ein Fallbeispiel aus dem Hexenwahn anhand der Protokolle aus einem Hexenprozess:

9. April 1578: Fritz Weber, Schmied, erscheint bei Dechant Peter Wirtz und gibt zu Protokoll: „Ich sah, wie die Sun Claasen in einer dunklen Neumondnacht auf dem Friedhof den Leichnam eines ungetauften Säuglings augtub und ihn zu einem Pulver verbrannte. Dieses tat sie in einen Zaubertopf und ließ es aufkochen. Dazu sang sie grässlich und schlug mit Birkenruten immer wieder in den Topf hinein. Bis ein schweres Gewitter mit Sturm und Hagelschlag aufzog, bei dem der Blitz in das Haus des Johann Schillo einschlug. Das Haus brannte nieder bis auf die Grundmauern. Er, seine Frau und alle acht Kinder kamen dabei um.

Solche Anzeigen reichten damals aus, um den missliebigen Nachbarn, die zickige Ehefrau, die verhasste Nebenbuhlerin für immer aus dem Weg zu räumen. Beweisführung gab es nicht. Ein Geständnis der Beklagten musste zwar her, doch das wurde in der Folterkammer im „peinlichen Verhör“ besorgt. Dies auf eine Weise, dass Friedrich von Spee, einer der bekanntesten Widerständler gegen den Hexenwahn später schreiben sollte: „Kein deutscher Edelmann würde es ertragen können, dass man seinen Jagdhund so zerfleischte! Wer soll es da ertragen, dass ein Mensch derart schrecklich gepeinigt wird?“ Laut Akten rotteten sich ganze Dorfgemeinschaften durch solche gegenseitigen Denunziationen aus.

Dieser Wahn flackerte im späten 15. Jahrhundert auf und wütete in mehreren Wellen bis in die zweite Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts. Über die Zahl der Opfer streiten sich die Historiker. Die Schätzungen schwanken zwischen 16 Millionen und 860 000. Fest steht aber, dass durch den Hexenwahn ganze Landstriche entvölkert wurden.

Um aber zu verstehen, was der Hexenwahn vor fünfhundert Jahren mit der offenbar zwanghaften Selbstentwürdigung der Frau von heute zu tun hat, muss man auch die Zeit davor durchleuchten. Denn der Samen dazu wurde bereits im tiefsten Mittelalter ausgesät. Um die Zeit Christi war der fast gesamte abendländische Kulturkreis, das heutige Westeuropa nördlich der Alpen, unter römischer Herrschaft. Doch in die Religionen, Lebensweisen und Traditionen dieser Völker mischten sich die Römer nicht ein. Es hätte nur kostspielige Unruhen verursacht. Im 3. Jahrhundert n. Chr. bestimmte sogar Constantin der Große die Religionsfreiheit per Gesetz und beendete damit die Christenverfolgung.

Eine alt hergebrachte Tradition in der abendländischen Bevölkerung war die ganz natürlich gewachsene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wie in jeder gesunden Partnerschaft, die eine Kraftquelle ist. Dies blieb über Jahrhunderte so, bis im sechsten Jahrhundert Kaiser Justinian I, ein fanatischer Christ, an die Macht kam. Er initiierte die Zwangschristianisierung des Abendlandes, die von seinen Nachfolgern mit einer Brutalität weitergeführt wurde, von der das Massaker zu Verden an der Aller durch Karl den Großen eine Ahnung vermittelt. Weil sie sich nicht taufen ließen, ließ er 4500 unbewaffnete Stammesführer der Sachsen anno 782 an einem einzigen Tag enthaupten, im Namen des Herrn.

Mit dieser Zwangschristianisierung schlug auch die letzte Stunde der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau bei den nordischen Völkern. Denn in den Augen der Kirche war diese heidnisch, und alles Heidnische war auszurotten. Nach christlichem Dogma hatte sich die Frau dem Mann wie eine Sklavin zu unterwerfen. Christin zu werden bedeutete für die stolze, aufrechte Frau des Abendlandes, sich zur Sklavin und zur Dienstmagd des Mannes zu degradieren. Das ließ sie rebellieren, wobei die "Weisen Frauen" mächtige Anführerinnen mit einer überragenden Autorität waren. Diese Weisen Frauen waren das Pendant zu den männlichen Druiden und Merlinen: Priesterinnen, Ärztinnen, Hebammen, Seherinnen, Sterndeuterinnen, Wettermacherinnen in einer Person. Man nannte sie "Hagedise" (Zaunfee) oder "Hagazussa"(Zaunreiterin). Das waren ehrenvolle Bezeichnungen, vergleichbar mit heutigen akademischen Titeln. Von diesen Ehrenbezeichnungen ist auch der Begriff "Hexe" abgeleitet. Diese Macht der Frauen war so groß, dass sie mit Gewalt nie zu brechen gewesen wäre.

Als man dies merkte, änderte man die Taktik. Man kriminalisierte gezielt die Hexen und startete eine genial ausgeklügelte, die ganze abendländische Gesellschaft umfassende Verleumdungskampagne gegen sie nach dem Motto: Willst du die Herde treffen, musst du den Hirten schlagen. Nach und nach wurde so der Ruf der Weisen Frauen systematisch zerstört und total umgedreht. Schließlich endete dieser Prozess im Fanal des Hexenwahns. Widerstand gegen den Mann zog in Hunderttausenden von Fällen Folter und anschließende Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen nach sich. Danach war die früher stolze Frau des Abendlandes so demoralisiert, dass sie sich mit Kusshand selbst zur Sklavin des Mannes machte, nur um ihres Lebens und dem ihrer Kinder sicher zu sein. Genau so, wie es sich Jahrhunderte zuvor die Drahtzieher und Initiatoren vorgestellt hatten.

Das kollektive Gedächtnis ist ein Phänomen, das für die Psychologie noch eine einzige weiße Landkarte ist. Die Wissenschaft weiß so gut wie gar nichts darüber. Doch wie sehr wir von ihm beherrscht werden, zeigt sich z. B. deutlich an der Angst vor Schlangen. Obwohl die Opfer von Schlangenbissen hier bei uns doch selten sind, reagieren die allermeisten Menschen allein schon beim Anblick einer Blindschleiche mit Entsetzen. Intellektuelles Wissen, dass dieses Tierchen völlig harmlos ist, nutzt hier nichts. Doch wenn sich das Schicksal von vergleichsweise nur wenigen dieser Opfer, schon so heftig auf das kollektive Gedächtnis auswirkt, wie mag es auf „frau“ wirken, wenn Millionen von ihnen verbrannt wurden, nur weil sie sich weigerten, ihren gesunden Stolz zu verachten und sich zum willenlosen Dummchen zu entwürdigen?

Hier wurde „frau“ zu der oben beschriebenen rätselhaften kollektiven Selbsterniedrigung manipuliert. Der Prozess der Zwangschristianisierung des Abendlandes, der im Hexenwahn sein Fanal fand, ist eine einzige riesige Massengehirnwäsche, durch die sich die von Millionen Frauen gemachte Erfahrung ins kollektive Gedächtnis des Abendlandes eingebrannt haben muss, dass Widerstand gegen den Mann in einen unvorstellbar grausamen Tod führt. Auf die Masse wirkt solch eine Vorstellung wie ein hypnotischer Befehl. So entstand die Dressur, die sich bin in unsere Tage auswirkt und „frau“ zu dieser rätselhaften Selbstentwürdigung, wie in o. g. Beispielen gezeigt, zwingt. Ähnlich wie bei dieser kollektiven Angst vor Schlangen. Die Quotenregelung löst dieses Problem nicht.

Diese kollektive Gehirnwäsche lässt auch den Mann nicht unberührt. Im Gegenteil: Er trägt sogar doppelt. Wenn ein Mann an der alten Tradition festhielt und seine Frau als Gefährtin neben sich liebte und achtete, statt sie als seine Sklavin zu beherrschen, war auch er ebenso von Folter und Feuertod bedroht. Immerhin war jedes vierte Opfer des Hexenwahns ein Mann. Ohne dass er es auch nur im geringsten ahnt, wirkt auch in ihm bis heute dieselbe Todesangst wie in der Frau. Doch auf ihm liegt noch eine zweite Last: Tiefe Reue wegen der Schuld daran, dass er sich im Kollektiv von den mittelalterlichen Verführern gegen seine Gefährtin einwickeln ließ und sich gegen jedes bessere Wissen gegen sie stellte und die späteren unvorstellbaren Grausamkeiten gegen sie stillschweigend unterstützte. Diese Reue, die zu spät kam, erzeugt heute im Mann den inneren Drang, an der Frau wieder etwas gut machen zu wollen und macht es ihm unmöglich, sich ihren mit nichts zu rechtfertigenden Launen und Zickigkeiten zu widersetzen.

Weil sich dieser Prozess aber rein unbewusst abspielte und sich dem gesunden Menschenverstand entzog, wirken diese Emotionen im kollektiven Gedächtnis bis heute in uns, und dies um so ungebremster, je weniger man davon weiß; wie ein verborgener Schwelbrand, von dessen Existenz niemand ahnt, um so ungestörter vor sich hinglimmen kann. Das ist die verborgene Dressur des Mannes, die ihn zwingt, entweder die Bockigkeiten der Frau still zu erdulden oder ihnen, wenn sie zu unerträglich werden, mit zerstörerischer Wut zu begegnen.

Die Lösung liegt allein in der bewussten Verinnerlichung der Einsicht, dass die Scheiterhaufen längst erloschen sind, die Folterkammern ausgedient haben und dass kein Hexenrichter mehr eine Delinquentin ins Feuer schickt. Das letzte Attribut des mittelalterlichen Codex Justiniani, nämlich jenes Gesetz, nach dem das Vermögen einer Frau sofort nach der Heirat in den Besitz ihres Ehemannes übergeht, das noch bis ins Dritte Reich Gültigkeit hatte, ist in den 1950er Jahren aus dem BGB gestrichen worden. Damit ist objektiv gesehen schon über ein halbes Jahrhundert das allerletzte Hindernis zu einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gefallen.

Auch in Bezug auf „gleiche Rechte und Berufe wie Männer“ sind wir nicht mehr in 1911. In 2012 verbietet kein Mann mehr „frau“, Soldatin, Polizistin, Pilotin, Kranfahrerin zu werden. Oder Politikerin und Schiffskapitänin. Oder in der Wirtschaft eine leitende Position zu übernehmen. Sogar Bundeskanzlerin kann „frau“ heute sein. Wo eine Frau mit entsprechender Begabung aus traditionellen Frauenberufen hinaus und in traditionelle Männerberufe hinein will, kann sie das heute jederzeit tun. Die einzige Einschränkung ist die Frage der Eignung. Wer schlechte Augen hat, kann kein Pilot werden. Wer nicht führen kann, wird als Unternehmensleiter versagen. Wem aufrechtes Rückgrat fehlt, wird bei jedem Windstoß umfallen. Doch diese Einschränkung gilt für den Mann gleichviel. Wo fehlt es da noch an Emanzipation? Wo werden da Frauen durch Männer versklavt? Und welche Rechte sollen das überhaupt sein, die nur Männer privilegieren und Frauen klein halten? Objektiv ist die Emanzipation, um die Berta von Suttner, Klara Zetkin, Rosa Luxemburg und viele Ungenannte zu recht gekämpft hatten, längst vollzogen.

Dennoch tut Emanzipation not. Doch nicht gegenüber dem anderen Geschlecht, sondern gegenüber den Gespenstern der Vergangenheit, die aus längst überholter Realität stammen und noch immer weitestgehend unerkannt im kollektiven Gedächtnis herumgeistern und wie ein verborgener Schwelbrand, dessen Existenz für eine Sage gehalten wird, ihr Unwesen treiben.

Hier mag man einwenden, dass auch in anderen Kulturkreisen Frauen unterdrückt werden, obwohl es dort nie Zwangschristianisierung und Hexenwahn gab. Hierzu meine ich, dass es dort ebenfalls zu ähnlichen Manipulationen gekommen sein muss, die von einigen verrückten Fanatikern initiiert worden sind. Anders lässt sich solch ein widernatürliches Verhalten nicht erklären. Doch fremde Kulturen so weit auszuforschen, um seriös erklären zu können, warum sich z. B. in Schwarzafrika die Frauen ihre Geschlechtsteile verstümmeln lassen, dazu fühle ich mich zum einen überfordert und zum zweiten auch gar nicht berufen. Im Übrigen würde es auch nicht zur Lösung unserer eigenen Probleme führen, wenn wir uns ungebeten um die Missstände anderer kümmern.

Ich kenne nur noch ein einziges Hindernis, das sich der echten Emanzipation in den Weg stellen kann, und auch das liegt nur in uns selbst: Die geistige Trägheit, die uns am Umdenken hindert. Dieselbe geistige Trägheit, die seinerzeit den genialen Mathematiker und Astronomen Kopernikus auf den Scheiterhaufen bringen wollte, als er bewies, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine um sich selbst drehende Kugel ist. Auch Goethe warnte zu seiner Zeit schon: „Wer gutem Rat zugänglich ist, dem kann geholfen werden. Doch es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“

"HEXENWAHN" (Buch)

Exposé

Intention:

Die folgende These soll von Richard v. Weizäcker stammen: „Fehlentwicklungen in uns, die wir wahrnehmen, können wir korrigieren. Doch die, die sich unserer Wahrnehmung entziehen, können zu einer tickenden Zeitbombe werden, von deren Existenz niemand etwas ahnt.“

Als mir im Laufe meiner nunmehr zwanzigjährigen Berufstätigkeit als quereingestiegener Psychotherapeut nach und nach klar wurde, dass uns der im 16. – 17. Jahrhundert wütende Hexenwahn ein sehr übles Erbe hinterließ, und als ich dann, eben so succesive, dessen verheerende Auswirkungen zu erkennen hatte, von denen scheinbar jedenfalls, außer mir kein Mensch etwas ahnt, entschloss ich mich schon in 2003, dieses Buch zu schaffen. Ich machte mich ans Recherchieren, und was ich da, quasi von Woche zu Woche, jedes Mal neu zu erleben bekam und immer noch bekomme, wollte und will ich nicht mehr alleine mit mir herumtragen.

Dieser Entschluss ist nur die Konsequenz aus jenem Weizäcker-Zitat: Wenn dieses verborgene Erbe des Hexenwahnes in unseren Tagen eine Zeitbombe geworden ist, die tickt, dann nur deshalb, weil niemand etwas von diesem unseligen Erbe weiß und infolge dessen auch niemand etwas dagegen tun kann. Auch ich kam nur durch eine Serie von scheinbaren Zufallsentdeckungen dahinter.

Gelingt es aber, dieses Erbe seiner Verborgenheit zu entreißen und vor den Augen eines ganzen Volkes zu entlarven und es mit scharfen Scheinwerfern auszuleuchten, ist zumindest der erste Schritt getan, um diese Zeitbombe zu entschärfen. Das will ich mit diesem Buch erreichen. Das ist meine Intention, der ich sowohl bei der fast sieben Jahre in Anspruch nehmenden Recherchenarbeit, als auch bei der sonstigen Gestaltung des Rohmanuskriptes konsequent gefolgt bin.

Aufbau und Gliederung

Prolog

Weil ich fürchtete, dass der unbedarfte Leser mit dem immerhin doch recht ungewöhnlichen Stoff mit allzu großer Wucht konfrontiert werden könnte, setzte ich diesem Buch einen Prolog voraus. Damit schuf ich mir die Möglichkeit, die Leserschaft auf die Medias Res in geeigneter Form vorzubereiten. Bei der Gestaltung dieses Prologes folgte ich dem Vorbild der Ouvertüre einer Oper. So wie dort alles bereits im Vorfeld anklingt, was nachher im Hauptwerk Thema sein wird, habe ich auch hier bereits die zu erwartenden Themenschwerpunkte des Buches im Vorfeld angekratzt, und zwar so, dass das Kommende mit Spannung erwartet wird.

Einen breiten Raum wird in diesem Buch z. B. das Thema moderne Hexenjagden in der heutigen Zeit einnehmen. Um diese bereits im Prolog spannend zu illustrieren, nahm ich mir als Fallbeispiel die vergangenen Geschehnisse um Eva Herman in den letzten Jahren. Selbstverständlich erst, nachdem mir Frau Herman nach Vorlage des Entwurfs ihr Einverständnis dazu gab.

Nach diesem Prolog folgt die Gliederung dieses Buches in vier Teilen. Jeder dieser Teile hat ein bestimmtes Thema zum Schwerpunkt, das jeweils durch eine eigene Überschrift angekündigt wird.

Teil I – Im Hexenwahn

Via Fallbeispielen aus meiner Praxis, bei denen durch Rückführungen in frühere Leben in die Zeit des Hexenwahnes und deren anschließende systematische Bearbeitung zu dramatischen Beendigungen von unguten Lebenslagen und Pechsträhnen bis hin zu Spontanheilungen von Krankheiten kam, lasse ich in Teil I den Hexenwahn mit all seinen Gräueln wieder aufleben.

Parallel zu diesen Fallbeispielen lege ich gesicherte, nachprüfbare Fakten vor. Hierzu lasse ich auch Zeitgenossen wie Friedrich von Spee, einem Jesuitenpriester, der Hunderte von angeblichen Hexen die Sterbesakramente spendete und sie auf ihrem letzten Weg ins Feuer begleitete, zu Wort kommen. U. a. informiere ich über sein mächtiges Werk CAUTIO CRIMINALIS, in dem er unter Lebensgefahr der Öffentlichkeit zum ersten Mal überhaupt vorträgt, was sich in den Gerichtsprozessen, während der sogenannten Peinlichen Verhöre, sprich Folter und dem Psychoterror, den sogar seine eigenen Amtskollegen auf die unschuldigen und wehrlos rohen Folterknechten und zynischen Richtern ausgelieferten Frauen ausübten, wirklich zutrug.

Weiterhin zeige ich meist unbekannte Fakten auf, nach denen selbst zu Lebzeiten von Goethe, Schiller, Leibniz und anderen, sogar noch an der Schwelle zum 19. Jahrhundert, als schon das Industriezeitalter eingeläutet wurde, offizielle und auch inoffiziell so bezeichnete, Hexenprozesse durchgezogen wurden.

Teil II – Wurzeln

Hier drösele ich systematisch auseinander, wie es überhaupt zu diesem Menetekel, das nach meiner Überzeugung die größte und grausamste Massengehirnwäsche im ganzen abendländischen Kulturkreis ist, kommen konnte und – musste. Auch hierbei legte ich größten Wert auf leichte Lesbarkeit, Spannung, sowie auf Untermauerung meiner Aussagen durch recherchierte und dokumentierte Fakten.

Teil III – Das Erbe

In diesem Teil analysiere ich die Auswirkungen der Geistigen Gifte vor den Augen des Lesers, die in dieser enormen Massengehirnwäsche sowohl in die Seele des einzelnen Zeitgenossen als auch in die Kollektivseelen der Völker des gesamten Abendlandes eingeimpft wurden. Ebenso beschreibe ich aus therapeutischer Sicht die Art und Weise, wie dabei vorgegangen wurde.

Insbesondere mache ich hier sichtbar und greifbar, auf welche Weise diese Geistigen Gifte in unseren heutigen Tagen scheinbar unerklärliche Schicksalsschläge, übelste Pechsträhnen und scheinbar zufälliges Zusammentreffen unglücklicher Umstände mit schwersten Folgen für die Betroffenen wirklich herbeiführen. In gleichem Maß mache ich auch die erschreckende Breite und Häufigkeit dieser Auswirkungen transparent.

Teil IV – Die Befreiung

Hier zeige ich in leicht verständlicher Form die therapeutischen Grundsätze, Möglichkeiten und Wege, sowie das Handwerkszeug auf, mit dem dieser unheimliche Bann, von dem heute kaum jemand weiß und der aus einer der dunkelsten Zeiten des Abendlandes stammt, aufgelöst werden kann.

Siegfried Hoffmann,

St. Wendel, 08.07.2010

Achtung

Leider konnte ich für dieses Buch noch keinen Verlag finden, der es heraus gibt. Deshalb biete ich das Rohmanuskript auf CD an. Näheres auf Anfrage.

mail@siegfried-hoffmann.de oder 06851 73 59