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Psychotherapie in Einzelarbeit

Wohltätig ist des Feuers Macht

wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.

Und was er bildet,

was er schafft,

verdankt er dieser Himmelsmacht.

Schiller hat recht. In der Winterkälte wärmt das Feuer unsere Wohnungen. Das Feuer ermöglicht uns das Zubereiten unserer Speisen. Ohne Feuer gäbe es keinen Strom mit dem wir den Elektroherd einschalten und Licht in der Nacht machen können. Es ist das Feuer, das Flugzeuge fliegen und Autos fahren lässt. Mit dem Feuer ist es überhaupt erst möglich, solche Geräte zu bauen. Alles aufzuzählen, wo, wann und wie uns das Feuer selbst im noch so gewöhnlichen Alltag segensreich zur Seite steht, wäre eine unendliche Sache. Doch es gibt auch die Kehrseite, wie uns Schiller in seinem Lied von der Glocke in aller EIndringlichkeit zeigt. So selbstverständlich wie sich das Feuer uns als mächtiger Freund bei der Bewältigung unseres Lebens zur Seite stellt, kann es ohne den geringsten Hauch von schlechtem Gewissen unser Haus und Hof, unser Hab und Gut, uns selbst, und wie die beiden Weltkriege gezeigt haben, ganze Städte und sogar ganze Völker vernichten. Alles nur eine Frage der Lenkung.

Doch furchtbar wird die Himmelsmacht

wenn sie der Fessel sich entrafft,

einhertritt auf der eignen Spur,

die freie Tochter der Natur.

Wehe wenn sie losgelassen;

wachsend, ohne Widerstand

durch die Straßen durch die Gassen

wälzt den ungeheuren Brand....

Alles was sich über Segen und Fluch des Feuers sagen lässt, ist eins zu eins zu übertragen auf unsere inneren Seelenkräfte; auf die Macht unseres Unbewussten, auf die Kraft und Kreativität unserer Gedanken und insbesondere auf die immense geballte Kraft unserer Emotionen. So wenig sich vom Feuer sagen lässt, es sei von Natur aus gut oder böse, können wir dies auch von unseren inneren Kräften sagen. Es ist falsch, zu glauben, es gäbe Kräfte in uns, die nur gut seien. Selbst die Liebe, die als Himmelsmacht besungen wird, nicht. Auch sie kann, in falsche Kanäle gelangt, Tod und Vernichtung bringen, und sei sie noch so selbstlos, rein und unschuldig. Liebesverhältnisse, die plötzlich umschlagen und Zerstörung und die schließlich tragisch enden, gibt es nicht nur in der Oper. Die Zahl der Opfer unglücklicher Liebe beiderlei Geschlechts im ganz normalen Leben ist Legion. Jede Kraft in uns und um uns kann Himmelsmacht sein, genau so, wie sie sich bis zur Vernichtung zerstörend gegen uns richten kann. Kein Gott, der nicht gleichzeitig zum Teufel werden kann; kein Engel, der nicht zum Dämon werden und keine Elfe und keine Fee, die sich nicht in Furien verwandeln könnten. Wie beim Feuer ist es auch hier nur eine Frage der Lenkung, dass unsere inneren Kräfte dafür sorgen, ob wir uns bester Gesundheit erfreuen oder uns ständig mit Krankheiten herumschlagen müssen; ob unsere Beziehungen in Familie, am Arbeitsplatz oder zu anderen Menschen überhaupt, zu einer Kraftquelle oder zu einem Krafträuber werden; ob bei uns finanziell alles rund läuft oder ob wir ständig um unser liebes Geld ringen müssen und dennoch nie genug davon haben.

Stecken wir also in irgend einer unguten Lebenslage, ist dies zunächst das Zeichen dafür, das etwas mit der Lenkung unserer inneren Krfäfte aus den Angeln geraten sein muss. Gleichgültig wie diese ungute Lebenslage im Einzelnen aussehen mag; unerheblich, wie und weshalb wir in sie hinein geschliddert sind und egal wie lange sie schon andauert: Allein die Tatsache, dass wir überhaupt hinein gerieten, zeigt, dass sich eine unbekannte innere Weiche, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt unsere Kraft zu unserem Wohle gelenkt hat, sich verschoben haben muss. Wie bei einem ICE, der von München nach Hamburg soll und wegen einer unbemerkt falsch stehenden Weiche in eine Katastrophe dirigiert wird, sind es auch hier immer nur unbemerkt falsch stehende ver-rückte Weichen, die unsere inneren Kräfte so lenken, dass sie sich zerstörerisch gegen uns stellen, statt unser Wohlergehen zu fördern.

Ob ständig krank oder stets kerngesund; ob Beziehungen immer nur als Krafträuber, statt als Kraftquellen; ob ewiger Geldmangel oder konstant die Fülle: Es gibt kein Glück, und es gibt kein Pech als tiefste Ursache eines Missgeschickes. Es gibt auch keine ewige Glückseligkeit und keine ewige Verdammnis, wie fromme Christenmenschen gerne glauben. Ebenso wenig gibt es weder ein Karma, dem man hilflos ausgeliefert ist und das man einfach nur ertragen muss, wie fernöstliche Religionen lehren, noch gibt es Kismet, das unerbittlich unabänderlich vorher bestimmte Schicksal, wie es die islamische Weltanschauung vertritt. Der Unterbau all dieser religiösen und aus sonstigen esoterischen Quellen stammenden Lehren ist ausschließlich nur Glaube. Doch "Glauben" heißt bekanntlich "Nicht Wissen". Der Widerhaken am viel gepriesenen Glauben - der angeblich Berge versetzt - besteht darin, dass der Glaubende nie wirklich weiß, ob das, was er da für die Wahrheit hält, richtig oder falsch ist. Wissen statt Glauben heißt dagegen Klare Sicht, statt Nebel. In dem Moment wo sich der Nebel lichtet und wir sehen können welche Weiche in uns ver-rückt und ver-stellt ist, kommen wir in die Macht, sie richtig zu stellen und damit unsere ungute Lebenssituation hinter uns zu lassen und zu neuen, sonnigeren Ufern aufzubrechen.

Mit Ihnen, liebe Besucherin, lieber Besucher, als mein Klient gemeinsam die Nebel Ihres Unbewussten zu durchdringen und klare Sicht zu schaffen auf die wirklichen Ursachen zu der schwierigen Situation in der Sie stecken, ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer sauberen Handhabung guter psychotherapeutischer Handwerkszeuge. Hierin sehe ich den einen Teil meiner Arbeit. Der zweite Teil bsteht darin, Ihnen geeignete Vorgehensweisen an die Hand zu geben, mit denen Sie jederzeit ohne weitere fremde Hilfe Ihre ungute Situation bewältigen können.

Wie immer Ihre Situation im Einzelnen aussehen mag: Das Schlimmste ist immer die Hilflosigkeit, die Ohnmacht und das Empfinden von Ausgeliefertsein, in dem Sie damit konfrontiert werden. Sobald Ihnen aber klar wird, welche inneren WEichen speziell in Ihnen falsch gestellt sind, was tatsächlich falsch läuft, ohne dass Sie es ahnten und wie Sie dieses in Ordnung bringen können, ist es mit dem Ohnmachtsgefühl in Sekundenschnelle vorbei. Denn jetzt können sie

Endlich etwas Wirksames gegen Ihre ungute Lebenslage tun.

Und zwar nicht einfach nur ein vages Irgendetwas, sondern genau das, was Sie Ihre Ziele konkret erreichen lässt. Um zu sehen, wie so etwas in der Praxis funktioniert, klicken Sie bitte in der Navigationsleiste links auf den Link Leseprobe. Hier finden Sie die Schilderung eines Fallbeispieles aus meinem Buch

GELTUNG UND GELD

-Sichere Wege zum gesunden Geldstrom-

Doch lassen Sie sich bitte nicht durch das viel geschmähte Thema "Geld" irritieren, über das man angeblich nicht reden, sondern es haben soll. Das ist nur ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Beziehungen, Familie, Schwierige Kinder" und ein Dritter liegt auf dem Thema Gesundheit.

Aufdeckung falsch stehender Weichen und ihre Korrektur

Beispiele falsch stehender Weichen.

Das Wesen von tief im Unbewussten falsch stehenden Weichen, durch die unsere Seelenkräfte in zerstörerische Bahnen gelenkt werden, lässt sich mit abstrakten, theoretischen Erklärungen nicht schildern. Fall- und Praxisbeispiele sind hierfür geeigneter.

Beispiel von gewollt falsch gestellter Weiche beim Tier:

In der Vorzeit des Radio- und Fernsehzeitalters zogen u. a. kleine Zirkusse, meist von Zigeunerfamilien betrieben, von Dorf zu Dorf. Mit Darbietungen von dressierten Tieren versuchten sie sich ihren Lebensunterhalt zu erwerben. Eine der wichtigsten Attraktionen war der Tanzbär; ein Bär also, der zu einer Musik tanzte.

Niemand der Zuschauer ahnte aber, wie grausam dem Bären damals das Tanzen beigebracht worden war. Über eine rief ausgehobene Grube wurde eine Eisenplatte gelegt, über die dann der Käfig, in den der Bär eingesperrt war, gestellt wurde. Der Bär konnte nirgend wo anders stehen als auf dieser Eisenplatte. Diese wurde nun von der unter ihr befindlichen Grube aus erhitzt, so dass dem Bären die Füße nach und nach so heiß wurden, dass es kaum noch erträglich war. Während dem Erhitzen der Eisenplatte spielten ein paar Musiker immer wieder eine ganz bestimmte und immer wieder dieselbe Melodie.

Schließlich wurde dem Bären der Boden unter den Füßen so heiß, dass ihm die Füße zu verbrennen drohten. Doch der Käfig hinderte ihn am Wegrennen. So erhob er sich auf die Hinterbeine, um die vorderen Pranken zu schonen. Schließlich wechselte er auf den Hinterbeinen von einem 'Fuß auf den anderen, so dass es schien, dass er tanze.

Diese Prozedur wurde solange wiederholt, bis der Bär folgendes begriff: Wenn er sich, sobald er die bestimmte Melodie hörte, gleich auf die Hinterbeine erhob und die Tanzbewegungen machte, war er vor der heißen Platte geschützt. Tat er es nicht, wurde er wieder in diesen Folterkäfig gesperrt bis er tat was er tun sollte. So begann er sofort zu "tanzen", sobald er bei den abendlichen Vorführungen in die Manege geführt und jene spezielle Musik gespielt wurde.

Beispiel von gezielt falsch gestellter Weiche beim Menschen:

Als um 1830 der britische Augenarzt James Braid das Phänomen der Hypnose erforschte, gelang ihm folgendes aufsehenerregende Experiment:

Einem in Tieftrance befindllichen Probanden erklärte er: "Ich berühre dich jetzt mit einer brennenden Zigarette an deiner nackten Haut." Daraufhin berührte er ihn auch. Doch nicht mit der Glut einer Zigarette, sondern nur mit einem hölzernen Stäbchen.

Trotzdem zuckte der Proband zusammen, schrie auf und kurze Zeit später hatte sich an der berührten Stelle eine Brandblase gebildet.

So exotisch dieses Experiment auf den ersten Blick erscheinen mag, ist es aber nicht. Es ist auch nicht zwingend Hypnose erforderlich, um andere Lebewesen, ob Mensch, ob Tier, so hinters Licht zu führen, dass sie sich selbst fremd sind. Dazu gibt es noch unzählige andere Wege und tagtäglich fallen unzählige Menschen auf gewollte, gezielte Manipulationen herein, wodurch sie in übelste Lebenslagen geraten können. Dies auch nicht nur bei einzelnen Menschen, sondern ebenso mit der Masse. Denken Sie nur an das Dritte Reich, wo ein ganzes Volk auf ausgeklügelte Weise dazu gebracht wurde, nach der Pfeife von nur einer Handvoll Wahnsinniger zu tanzen.

Doch bei Weitem sind nicht alle inneren Weichen mit Wollen und Vorsatz ver-rückt worden. Mindestens eben so häufig geschieht dies ungewollt und - was das Schlimmste ist - vom Opfer völlig unbemerkt. Doch gleichgültig, ob gewollt oder unbeabsichtigt: Befindet sich ein Mensch in einer unguten oder gar unerträglichen Lebenslage, geht es nur darum, die verstellten Weichen ausfindig zu machen und sie zu korrigieren. Und dies auf schnellstmöglichem und erfolgssicherstem Weg. Die darauf einsetzende wohltuende Veränderung der Lebenslage folgt dem in der Regel auf dem Fuß.

Fallbeispiele aus der Praxis:

1) Thorsten

In meinem o. g. Buch GELTUNG UND GELD habe ich diesen Fall bereits eingehend beschrieben. Deshalb sei er hier nur noch einmal kurz umrissen. Die komplette Fallbeschreibung können Sie sich auch gerne herunterladen. Gehen Sie hierzu bitte auf der linken Naviagationsleiste auf den Link "Leseprobe".

Thosten (Name geändert), Steinbildhauer und Grabsteinhersteller, geriet an den Rand des Existenzminimums. Ohne irghendwelche Ankündigung oder einen sonstigen erkennbaren Anlass war der Kundenzulauf ausgeblieben. Die Einnahmen hatten sich soweit reduziert, dass es immer nur gerade zum Überleben reichte. Dabei war sein Betrieb bereits Jahrzehnte zuvor von seinem Vater gegründet und alteingesessen. Zudem war er so gut wie konkurrenzlos. Das plötzliche Abreißen des Kundenzulaufes von einem Tag zum anderen war in keiner Weise logisch zu erklären. Als Thorsten den Weg zu mir in die Praxis fand, hatte dieser Zustand bereits jahrelang angedauert.

Wie sich in der Therapie überraschend schnell zeigte, war es hier durch ein Schockerlebnis zur Fehlstellung von unbewussten Weichen gekommen. Mittels einer speziellen, von mir auf Basis des assoziativen Befragens entwickelten Vorgehensweise, gelang es, das vergessene Schockerlebnis wieder zu Tage zu bringen. Zuerst geriet Thoorsten, ohne es erklären zu können, unter der Therapiesitzung in eine fürchterliche Wut. Nach und nach kristallisierte sich dann, wie Schemen aus dem Nebel folgendes Geschehen heraus:

Thorsten, dessen Betrieb in einem kleinen Dorf in der Eifel ansässig war, hatte in der nahegelegenen Kreisstadt Verschiedenes zu erledigen. U. a. hatte er auf dem Finanzamt auch eine größere Steuernachzahlung mit einer Summe in fünfstelliger Höhe zu tätigen. Anschließend fuhr er nachhause. Auf dem Heimweg hörte er plötzlich einen mächtigen Knall. Ein tief fliegendes Militärflugzeug hatte die Schallmauer durchbrochen. Dieser typische Überschallknall erschreckte auch eine Pferdeherde in einer nahegelegenen Koppel. Die Tiere brachen in Panik aus und stürmten auf die stark befahrene Hauptverkehrsstraße, wo sie einen schweren Verkehrsunfall verursachten. Dies geschah vor Thorstens Augen.

In diesem Schock geriet Thorsten in eben diese Wut, die sich jetzt in der Therapiesitzung wieder reaktiviert hatte. Ohne zu ahnen, was er sich damit zuziehen sollte, fasste er in dieser Wut folgenden Gedanken: "Dafür habe ich nun beim Finanzamt einen Scheck über 16 000 DM liegenlassen müssen. Damit die ungestört ihre Kriegsspiele machen und mein gutes Geld so verprassen. Am besten, man schmeißt alles hin und verdient nur noch soviel, dass man keine Steuern zu zahlen braucht." --- Es dauerte kaum zwei Wochen, bis Thorsten nur noch so wenig Kunden hatte, dass er an den Rand des Existenzminimums geriet.

Die Korrektur:

Um den Vorgang der Korrektur der falsch gestellten Weiche zu verstehen, müssen Sie folgendes wissen: Das Wesen von ver-rückten Weichen besteht immer in Suggestionen, die hochgeladen mit Emotionen sind. Solange man sich ihrer bewusst ist, sind sie ungefährlich. Doch saobald sie sich im Unbewussten einnisten können - d. h. sobald sie zusammen mit diesen zerstörerischen Emotionen unerlöst vergessen werden, werden sie zu einer Zeitbombe. Wie bei Thorsten geschehen. Sie sind wie ein Schwelbrand, von dessen Existenz niemand etwas ahnt, bis er schließlich unkontrolliert ausbricht, und zwar meistens dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Doch in dem Augenblick, wo es gelingt, die Erinnerung an diese Suggestion wieder herbei zu führen und in dem es gelingt, die damit verbundene Emotion wieder - diesmal aber ganz bewusst - erneut zu durchleben, wird ihr die unbewusste Kraft genommen und sie kann sich nicht mehr gegen uns richten.

Genau dies geschah bei Thorsten. Die Folge - dieses Mal eine Positive - kam auch hier bald auf dem Fuß: Innerhalb weniger Monate lief Thorstens Geschäft wieder, als sei nie etwas passiert.

2) Karin

Bei Thoprsten konnte wegen vollem Erfolg die Therapie nach kaum 3 Stunden abgeschlossen werden. Doch liegen die Wurzeln zu einer unguten Lebenslage bei weitem nicht immer so oberflächlich. In der Regel muss tiefer gegraben werden, was entsprechend mehr Zeit kostet. Wie etwa bei Karin: Karin (Name geändert), Mitte 30, klagte über sexuelle Störungen. Am Anfang sei es immer schön. Doch dann fühle sie plötzlich eine unerklärliche Angst, die um so stärker werde, je näher sie dem Höhepunkt komme. Kurz vor dem Orgasmus käme es schließlich zum kompletten Zusammenbruch jeder erotischen Spannung, unter der dann auch der Partner leide.

In diesem Fall wurde die Heilung durch eine Rückführung in die Pränatale erreicht. Unter dieser Rückführung erlebte sich die Klientin im Bauch ihrer Mutter:

Etwa 8. Woche. In wunderschönem Einverständnis haben die Eltern Geschlechtsverkehr. Der Mutter geht es nur gut. Dem Vater auch. So sehr es dem Eltern auch gut tut; das Kind erlebt in dieser Situation folgendes: Es fühlt sich immer unbehaglicher und am Höhepunkt der Eltern befindet es sich in allerhöchster Lebensgefahr, nämlich abzugehen. Und die Mutter merkt es noch nicht einmal. In diesem Moment entstand in der Seele des werdenden Menschen das Vorstellungsbild:

"je schöner die Sexualität, desto gefährlicher. Je näher der Höhepunkt, desto größer die Todesgefahr."

Damit war zunächst diese unerklärliche Angst, die sich bei Karin einstellte und immer weiter steigerte, je näher sie zum Höhepunkt kam, entlarvt als das was sie wirklich war: Nämlich blanke Todesangst. Zum Zeitpunkt des Geschehens, war diese auch sehr real. Doch hatte Karins Unbewusstes nicht begreifen können, dass diese Realität längst vorbei war und auch beim eigenen Oragsmus sich nie mehr wiederholen könne. Die daraus resultierende Fehlsteuerung konnte in dieser Frau, solange sie noch Kind war, keine Schäden anrichten. Doch im Augenblick des ersten eigenen Geschlechtsverkehrs wurde sie aktiv und erzeugte die o. g. Phänomene. Auch hier war die Heilung der Erkenntnis auf den Fuß gefolgt.

Trotz ihrer ausßerordentlich hohen Effizienz bei gekonntem Umgang damit sind Rückführungen in die Pränatale in akademisch-universitär orientierten Formen der Klinischen Psychotherapie nicht bekannt. Auch die diversen Formen der Gesprächstherapie sind hierfür nicht geeignet. Bei meiner Rückführungsarbeit bediene ich mich einer Technik, die hier in Deutschland, bzw. Europa, nur sehr wenig bekannt ist. Sie entstand aufgrund von Zufallsentdeckungen an der Neuro-Psychiatrischen Klinik der Universität in Los Angeles unter dem damaligen Leiter Prof. Dr. Morris Netherton. Mehr dazu ebenfalls im o. g. Buch.

3) Gerd

Gerd (Name geändert), 36, erschien in 2003 bei mir zum Vorgespräch. Sein Anlass:

1.

Stagnation seines Geschäfts. Er ist Inhaber einer kleinen aber feinen Computerfirma. Jahrelang hatte sein Kleinunternehmen floriert. Dann gab es einen Großbrand, bei dem das Geschäft vor seinen Augen bis auf die Grundmauern niederbrannte. Der materielle Schaden wurde ihm zwar von seiner Versicherung ersetzt. Doch aus unerklärlichen Grünen stagnierte das Geschäft seit diesem Zeitpunkt.

2.

Ebenfalls seit diesem Ereignis trat bei Gerd eine heftige Schuppenflechte auf, die sehr großflächig Beine, Brustkorb und Rücken befiel und sich weder mit schulmedizinischen, noch mit naturheilkundlichen Vorgehensweisen behandeln ließ. Zu diesem Krankheitsbild gesellten sich auch noch Asthmaanfälle hinzu, und unerklärliche Panikattacken beim Anblick von größerem Feuer. Traten solche Attacken auf, verstärkten sich die Schuppenflechte und die Atembeschwerden.

3.

Ebenfalls seit dem stellten sich bei Gerd seltsame, bis dahin nie gekannte Schweirigkeiten in Beziehungen und Sexualität ein. Sobald Gerd mit einer Frau schlief, ko0nnte er nichts mehr für sie empfinden. Hatte er aber für eine Frau ein echtes, tiefes Empfinden, was Sexualität unmöglich. Solche Beziehungen blieben bis zur Peinlichkeit platonisch.

Im weiteren Therapieverlauf zeigte sich, dass sich hier bereits in einem früheren Leben die Weichen falsch gestellt hatten. Ohne dass Gerd es ahnen konnte, hatte er das Großfeuer, das seine Geschäftsräume vernichtete, assoziiert mit einem Geschehen in der Zeit des Hexenwahns. Hier hatte er sich als Frau auf einem brennenden Scheiterhaufen erlebt. Der Anblick des GRoßfeuers im heutigen Leben hatte jenes frühere Leben mit all den ungutzen Emotionen bei einem Tod durch Verbrennen wieder reaktiviert. Hier führte eine Rückführung in jenes frühere Leben ebenfalls zur kompletten Heilung in allen drei o. g. Punkten.

Meine Arbeits- und Vorgehensweisen

Jede therapeutische Arbeits- und Vorgehensweise ist zum einen bestimmt vom Anspruch des Therapeuten an seine Arbeit. Bei mir lautet dieser Anspruch:

Der unbestechlichste Prüfstein der Qualität meiner Arbeit ist der Alltag. Nur der Alltag kann zeigen, ob sich Schuppenflechte, Asthma oder Krebst verabschiedet haben, oder ob sie den Klienten weiterhin quälen. Nur der Alltag zeigt sicher, ob sich im Geschäft des Klienten der Umsatz auch wirklich entwickelt wie gewollt, oder ob er weiter stagniert. Ebenfalls kann sich nur hier zeigen, ob die Beziehungen des Klienten zu einer Kraftquelle geworden sind, oder ob sie ihm weiterhin seine Kraft rauben. Gleiches gilt auch für das Verhalten auffälliger und schwieriger Kinder.

Zum anderen sind die Vorgehens- und Arbeitwweisen eines Therapeuten geprägt von seiner Grundphilosophie, von der er tatäöglich durch seine Arbeit getragen wird. Auch hier habe ich meine Ureigene:

Mit geringstmöglichem Aufwand, auf erfolgssicherstem Weg in das vom Klienten angestrebte Ziel.

Ich kenne nur wenige Kolleginnen und Kollegen, die ähnlich denken, ähnliche Anspruüche verfolgen und mit denen ich mich austauschen kann. Wir alle sind uns darin einig, dass sich mit starr nach Schulbuchwissen vorgegebenen Arbeitsweisen solch ein Anspruch an den therapeutischen Erfolg nie erfüllen lässt. Nur mit einer Arbeitsweise, die zum einen akkurat auf die Belange des einzelnen Klienten hoch individuell zugeschnitten ist, und die zum anderen eine Vielfalt an Möglichkeiten aufweist, dass ich wie ein Organist an seiner Orgel agieren kann, lässt sich so ein Ziel - wie in den o. g. Fallbeispielen dargestellt - erreichen.

So wie ein guter Kfz-Schlosser in seiner Werkstatt auch bei den ungewöhnlichsten und ausgefallendsten Schwierigkeiten stets das geeignete Handwerkszeug zu Verfügung hat, kann auch ich mit einem ganzen Arsenal an therapeutischem Handwerkszeug aufwarten. Die oben aufgeführten Fallbeispiele lassen es schon ahnen: Ist, wie bei Thorsten, ein vergessenes Schockereignis an den Tag zu bringen, um es entschärfen zu können, greife ich nach dem Assoziativen Befragen. Wühlt der Wurm, wie bei Karin in der Pränatale, verfüge ich ebenfalls über die Möglichkeit, die Zeit im Mutterleib zu erhellen und die Widerhaken, die es zu lösen gilt, aufzudecken. Ebenfalls verfüge ich über sehr gute Werkzeuge zur Erhellung früherer Leben, wenn es die therapeutische Situation erfordert. Zeigt sich aber, dass sich das vorgegebene Ziel mit dem Familienstellen besser erreichen lässt, greife ich zu diesem brillanten Werkzeug.

So verfüge ich über noch mehr Handwerkszeuge, die ich so einsetze, wie es die jeweilige therapeutische Situation gebietet. Mehr zu meinen Arbeits- und Vorgehensweisen in o. g. Buch.

Erfolgssicherheit und ihre Grenzen

Wie ist es mit der Erfolgssicherheit? Haben Sie bei jedem Klienten solche Erfolge wie in den geschilderten Fallbeispielen?

So oder ähnlich lautet die Gretchenfrage, die ich stets zu hören bekomme, wenn ich irgendwo einen Vortrag über meine Arbeit hielt. Eine wichtige Frage; Vielleicht sogar die wichtigste Frage überhaupt.

Zwar darf ich mit Fug und Recht behaupten, dass solche Therapieergebnisse wie in den Fallbeispielen geschildert, in meiner Praxis seit vielen Jahren Standard sind. Doch das ist keine Gewährleistung für den Erfolg in jedem Fall. Auch wenn die Berufserfahrung noch so groß ist, gibt es vor wie nach Unberechenbarkeiten, auf die ich keinen Einfluss habe. Um diese näher zu erklären, muss ich etwas ausholen:

So sehr ein Mensch unter einer üblen Lebenssituation leiden mag, wirken in Jedem von uns innere Widerstände, die sich mitunter sogar sehr massiv gegen einen Therapieerfolg stellen, und sei dieser noch so segensreich. So unlogisch sich das anhört: In meiner ganzen, ca. 20jährigen Heilpraktikertätigkeit im reinen psychotherapeutischen Bereich, habe ich hiervon noch die erste Ausnahme zu erleben. Nach dem derzeitigen Stand meines persönlichen Wissens kenne ich nur zwei Gründe dazu:

Zum einen die weit verbreitete Scheu, sich seinen dunklen, verborgenen Seiten zu stellen; die Bereitschaft, seine verborgenen Emotionen und Einstellungen in sich wahrzunehmen. Genau diese sind es ja, aus denen heraus sich die unguten Lebenssituationen, in denen Sie sich als Klient befinden, immer wieder selbst erzeugen. Diese Bereitschaft Ihrerseits als Klient, muss da sein. Hier gibt es keinen Kompromiss. Es ist wie mit der Schwangerschaft: Entweder man ist, oder man ist nicht. Ein bisschen SChwangerschaft gibt es nicht. Selbst 99,8% dieser Bereitschaft bedeuten Null Therapieerfolg. Nur die hundertprozentige Bereitschaft zählt, und dafür Sie nur Sie als Klient allein verantwortlich.

Auch bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser kann es durchaus geschehen, dass Sich unversehens zeigt, dass in Ihnen nebern Ihrer guten und achtenswerten Charaktereigenschaften auch plötzlich das Potential eines Naziverbrechers, das eines eiskalten Inquisitors aus der Zeit des Hexenwahns, das eines duckmäuserhaften, schmierigen Schmarotzers oder das einer Nutte aus dem Dunkel des (bisher) Unbewussten hervor tritt. Wenn Sie vor so etwas zurückschrecken, haben Sie verloren, noch bevor Sie angefangen haben.Mir ist wichtig, dass Ihnen dies bereits im Vorfeld klar ist.

Der zweite Grund, mit dem Sie sich den Therapieerfolg zerschlagen können, ist ein Mangel an geistiger Flexibilität. Das Gegenteil davon nenne ich gerne Innere Trägheit. Die Menschen der Masse verlassen nur ungern altegewohnte und vertraute Denk- und Lebensweisen. Dieses Festhalten am Gewohnten geht so weit, dass sie lieber ein Leben lang Sozialhilfeempfänger bleiben, sich von Rheuma oder 'Schuppenflechte quälen lassen, sich in üblen Beziehungen zu Grunde richten oder an Krebs sterben, als auch nur einen Gedanken an das Ausbrechen aus altgewohnten Pfaden zu riskieren. Wenn die Therapie gelingen soll, ist die Bereitschaft beim Klienten zur Überwindung dieser Widerstände in sich unabdingbar. Wie oben gesagt: Nur 99,8 % davon sind soviel wie Null Prozent. Wo sie fehlt sind mir die Hände gebunden und der therapeutische Misserfolg ist vorprogrammiert.

Wo aber der Schmerz der unguten Lebenssituation immer drückender und drängender wird und diese Bereitschaft wirklich da ist, haben Sie als Klient hochkarätige Chancen, dahin zu kommen, wohin Sie es sich vorgenommen haben. In dem Fall animiere ich Sie gerne, den ersten Schritt zu wagen.