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Wenn das Unbewusste den Geldfluss bremst
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Betriebsinternes Organisationsstellen

- Unternehmen, Betriebe, Abteilungen und Arbeitsteams -

Auch wenn es nicht immer offen erkennbar ist: Es gibt weder Glück noch Pech, noch ein unabwendbares Schicksal.

Es gibt nur Ursache und Wirkung.

Wann immer es in einem Betrieb anders läuft als erwünscht, steht eine konkrete Ursache dahinter. Kann sie erkannt und behoben werden, tritt die positive Veränderung objektiv erkennbar ein. Z.B. so,

  • dass bei gleichzeitiger Kostensenkung der Umsatz steigt oder

  • dass sich der Krankenstand, mit konkreten Zahlen nachweisbar, drastisch senkt.

Bleibt solch eine messbare Veränderung aus, war die Ermittlung der Ursache für den unerwünschten Ist-Zustand unzureichend.

Es gibt zwei große Gruppen von Ursachen für ungünstige Ist-Zustände eines Unternehmens:
Rationale und irrationale Ursachen.

Rationale Ursachen:

Rationale Ursachen lassen sich immer mit betriebswirtschaftlichen oder kaufmännischen Methoden ermitteln und beheben. Es kann sich hier z. B. handeln um

  • Kalkulationsfehler,

  • ungünstigen Einkauf,

  • unnötig hohe Kosten durch veraltete Maschinen,

  • ungeeignete Mitarbeiter etc

Zur Ermittlung und Behebung solch rationell nachvollziehbarer Ursachen ist das von mir angebotene Betriebs- und Organisatiuonsaufstellen ungeeignet. Wenn hier externe Unterstützung nötig ist, kann ein entsprechend kompetenter Spezialist weiterhelfen.

Irrationale Ursachen:

Anders ist es bei den irrationalen Ursachen. Für einen Menschen, der gewohnt ist, seine Gefühle dem rationalen Denken unterzuordnen, entstehen sie scheinbar aus dem Nichts. Für ihn sind sie ungreifbar. Dennoch sind sie vorhanden und ihre Auswirkungen sind schwerwiegend und womöglich noch zerstörerischer als eine veraltete Maschine, die mehr Kosten verursacht als sie einbringt.

Ihr Entstehen kann man vergleichen mit dem Entstehen einer Lawine, die ursprünglich einmal ein harmloser Schneeball war. Erst gibt es irgendwo unter der Mitarbeiterschaft

  • eine Ungerechtigkeit, die gar nicht einmal schwerwiegend gewesen sein muss.

  • Irgendwann kommt eine Weitere hinzu.

  • Eine Dritte.

  • Eine Vierte.

Schließlich hat sich ein ganzes Konglomerat von unkontrollierbarer Wut, Widerspenstigkeit, Renitenz und Trotz aufgebaut, dem sich kaum jemand entziehen kann, von dem aber auch niemand mehr weiß, wie es eigentlich entstanden ist. Hinzu kommt, dass solche Vorgänge unter der Mitarbeiterschaft den Vorgesetzten gegenüber grundsätzlich verborgen werden. Das macht es diesem, selbst wenn er über beste Führungsqualitäten verfügt, unmöglich, einzugreifen. So kann diese negative Gefühlslage innerhalb der Mitarbeiterschaft nach und nach dermaßen um sich greifen, dass wichtige Betriebs- und Organisationsabläufe immer empfindlicher gestört werden, ohne dass ein Mensch die wahren Zusammenhänge einer solch unguten Entwicklung auch nur im Entferntesten ahnt.

  • Motivationsmangel

  • missmutige Mitarbeiter, die schon frühmorgens mit langen Gesichtern am Arbeitsplatz erscheinen

  • steigender Krankenstand

  • Gereiztheit

  • zunehmende Streitereien und

  • Mobbing

sind Beispiele von eindeutigen Symptomen, die das Umsichgreifen einer geistigen Infektion des Unternehmens belegen. Solch irrationales Ursachengeschehen lässt sich mit den gewohnten rationellen betriebwirtschaftlichen Vorgehensweisen weder erfassen noch beheben. Auch Personalfortbildung und Motivationstraining gehen am Kern der Sache vorbei und sind nicht geeignet, diesen Teufelskreis zu zerbrechen.

Hier kann das Organisationsstellen hochwirksam Abhilfe schaffen.

Organisationsstellen und Assessment Center

Das Organisationsstellen hat Ähnlichkeit mit dem Assessment Center. Bei beiden werden mittels bestimmter Gruppen- und Einzelübungen verborgene und den betreffenden Personen auch meist unbewusste soziale Verhaltensweisen ans Licht gebracht. Beide Methoden konzentrieren sich auch vorwiegend auf Führungskräfte. Sie unterscheiden sich jedoch wesentlich in der Art ihrer Fragestellung.

Das Assessment Center folgt der Frage: "Ist die betreffende Person für diese oder jene konkrete Aufgabe geeignet?" Dem gemäß sind die Übungen so gestaltet, dass die bislang meist unbewussten Stärken - wie auch die unbewussten Schwächen - der zu testenden Personen zu Tage gefördert werden, um eine optimale Auswahl treffen zu können.

Das Organisationsstellen ist dagegen kein Prüfstand, um eine Elite zu schaffen.

Hier sind die Schritte so gestaltet, dass sie ahnungslos unbewusste Boykotthaltungen innerhalb des Personals - vor allem des Führungspersonals - gegen die Interessen des Betriebes an den Tag bringen.

Der Schwerpunkt liegt hier auf "ahnungslos" und "unbewusst".

Also nicht etwa gegen verborgene, bewusst bösartige "schwarze Schafe", die zu entlarven seien (obwohl dies als Nebeneffekt durchaus gelegentlich geschehen kann), sondern gezielt und dezidiert gegen jene tief unbewussten Fehlhaltungen, denen man als Betriebsleiter ebenso ahnungslos zum Opfer gefallen sein kann wie als Hausmeister. Je unbewusster und ahnungsloser sie eine Führungskraft in sich trägt, desto ungehinderter können sie zu der eingangs erwähnten geistigen Infektion führen, die ein Unternehmen bis zur Existenzgefährdung erkranken lassen.

Ein weiterer Unterschied: Assessment Center werden für zukünftiges Personal, für zukünftige Mitarbeiter eingesetzt. Das von mir angebotene Betriebs- und Organisationsaufstellen wendet sich aber dem Lösungsbedarf beim gegenwärtigen, oft sehr lange etabliertem, Personal zu.

Ein Schwelbrand kann nur gelöscht werden, nachdem er offen gelegt ist.

Unbewusste Boykotthaltungen und unbewusst kontraproduktives Verhalten innerhalb der Mitarbeiterschaft, auch innerhalb des Führungspersonals, können nur bereinigt werden, wenn sie be- und erkannt sind.

Auf dieses Ziel sind die Gruppen- und Einzelschritte beim Organisationsstellen ausgelegt.